Die Krav Maga Schule Herzogenbuchsee in der Tagesschau…

Im Rahmen eines Firmenanlasses war ich an einem Donnerstagabend in Bellach und leitete einen Spezialkurs für die Frau. Gleich zu Beginn bekam ich einen Anruf. Fast hätte ich den Anruf nicht entgegengenommen. Es wäre schade gewesen, denn es war Frau Schär vom Schweizer Fernsehen die mich angerufen hat. Es ging um einen Tagesschaubeitrag für kommenden Sonntagabend. Es musste alles sehr schnell gehen. Ein Beitrag zum Thema sexueller Belästigung der Frauen und dass viele Frauen sich für Selbstverteidigungskurse interessieren. Spontan habe ich zugesagt und das Fernseh-Team zum nächsten Selbstverteidigungskurs eingeladen. Zeitlich passte es zum Glück, denn am Samstagnachmittag fand der nächste Spezialkurs für Frauen statt, somit konnten die Aufnahmen in Herzogenbuchsee in der Krav Maga Schule gemacht werden. Der Kameramann fing alles ein was ihn interessierte und die Regie führte die Reporterin. Etwas nervös war ich schon, war total gespannt wie gut wir dabei rüber kommen werden. Schliesslich konnte ich keinen Einfluss auf den Zusammenschnitt nehmen, wie das ebenso ist, alles muss schnell gehen.

Bereits einen Tag später wurde der Bericht in der Tagesschau ausgestrahlt. Für mich sensationell, denn es kam zur besten Sendezeit nämlich am Sonntagabend um 19.30 Uhr. Als ich den Beitrag dann sah war ich beruhigt. Total cool und erst noch recht lang, glaube fast zwei Minuten? Starker Beitrag, sympathisch und professionell, schaut es euch an, was meint ihr?

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Beitrag bei Telebärn

Gleich am darauffolgenden Tag meldete sich eine Reporterin von Telebärn. Ebenfalls in Bezug nach den Sex-Mob-Attacken in Köln wollten Sie sich bei mir erkundigen ob sich deshalb mehr Frauen als sonst für die Selbstverteidigungskurse angemeldet haben. Am Freitagmorgen trafen wir uns bei mir in der Krav Maga Schule und im nu hatten wir ein paar interessante Szenen gespeichert. Super, dass Karin, Georgette und meine Tochter es spontan einrichten konnten. Wir zeigten gleich ein paar Trainingsabläufe und zwischendurch wurde ich interviewt. Leider wurde das Material massiv gekürzt und unsere Situationsübungen wurden nicht gezeigt. Dafür wurde ein Ausschnitt gezeigt bei dem uns nicht klar war, dass die Kamera lief. Naja, egal, Hauptsache, dass wir bei der Reportage gut rüber kamen. Ich finde der Beitrag ist recht gut gelungen, bedenke man dass wir keine Vorbereitungszeit hatten und alles sehr schnell gehen musste. Nach diesem Bericht kamen mehr Kursanmeldungen als sonst. Einige Frauen haben sich für ein Probetraining angemeldet oder auch einen Spezialkurs für die Frau gebucht. Schaut euch den Bericht einmal an, wünsche viel Spass!

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Die Übergriffe an Silvester in Köln und auch in Zürich

Die neue Art der Massenübergriffe beschäftigen die Medien bereits seit Tagen. Bis anhin haben sich die meisten unter uns sicher gefühlt und hielten es nicht für notwendig zu lernen wie man sich schützen kann. Aufgrund der Berichte in den Zeitungen und den vielen Videobeweisen im Facebook hat sich das Sicherheitsgefühl komplett verändert. Vor allem bei den Frauen stieg die Nachfrage nach Selbstverteidigungskursen. Und es der Zufall so will, als ich gerade zwei Frauen bei mir in der Selbstverteidigungs-Schule unterrichtete, bekam ich von einer Blick-Reporterin einen Anruf. Sie wollte von mir fünf Techniken welche sich Frauen aneignen könnten um sich im Notfall zu verteidigen. Das war an einem Mittwochmorgen und bereits am Nachmittag stand ich in Zürich und zeigte einfache Techniken anhanden von fünf nachgestellten Situationen. Zum Glück konnte ich so kurzfristig zwei Teilnehmerinnen welche bei mir trainieren organisieren um die gewünschten Szenen nachzustellen. Bewusst zeigte ich relativ harmlose Techniken welche man nicht ohne Detailwissen anwenden kann. Innerhalb einer Stunde hatten wir den Beitrag verfilmt und bereits in der Nacht ging der Bericht online. Das Ergebnis hat mich positiv überrascht, wirklich professionelle Arbeit mit minimalstem Aufwand. An dieser Stelle mein grosses Kompliment an die Blick-Reporterin. Ebenfalls ein grosses Dankeschön an die beiden Frauen Michelle und Jannine welche sich so spontan Zeit genommen haben. Das habt ihr sehr gut gemacht!

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Kurzmitteilung | Veröffentlicht am von | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Jemand steht hinter dir

Immer wieder üben wir die unterschiedlichsten Situationen und stellen uns mögliche Übergriffe vor. Eine der unangenehmsten Situationen ist es wenn jemand dich hinterlistig angreift. Es ist ganz normal, dass man zuerst einmal schauen möchte was da auf einem zukommt. Beim Umdrehen sollte vermieden werden sich auf der Stelle zu drehen. Deshalb üben wir den diagonalen Ausfallschritt nach vorne und drehen uns erst danach um. Dabei nehmen wir zum Schutz beide Arme nach oben und könnten damit einen allfälligen Faustschlag etwas entschärfen oder sogar ganz abblocken. Nach dem diagonalen Ausfallschritt nach vorne und der Drehung können variable Techniken angewendet werden. Alleine durch das schnelle absenken der Arme und das damit verbundene Einklemmen der gegnerischen Arme kann relativ schnell eine Kontertechnik eingeleitet werden. Nutzt man den Schwung der ganzheitlichen Körperdrehung gelingt es einem den Angreifer zu destabilisieren. Würde nach der Drehung der Angreifer einen Schritt zurück weichen müsste man über eine mögliche Angriffst Kombination verfügen. Eine derartige Angriffskombination hatten wir ebenfalls einstudiert. Wenn immer möglich möchte ich euch zeigen was wir jeweils trainieren, leider gelingt es mir eher selten.
Trainings-Memo von Herzogenbuchsee: Bei dieser Lektion habe ich es nicht vergessen und einem meiner Schüler die Kamera in die Hand gedrückt und er hat ein paar Variationen aufgezeichnet. Vielleicht seid ihr daran interessiert? Ich wünsche euch dabei viel Spass!

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Begleitschutz bedeutet Höchstleistung

Unser Auftrag lautete für die Sicherheit von Roger Federer bei der Feier der Firma Jura zu sorgen. Die Eröffnungsfeier des Walk of Fame lanciert von der Firma Jura wurde bis ins kleinste Detail geplant und nichts dem Zufall überlassen. Für die allgemeine Sicherheit der Gäste und der Prominenz wurde die Self Protect Academy beauftragt. Es machte mich stolz, dass ich bei der Teamzusammenstellung mit dabei sein konnte.

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Faszinierend war auch der Moment wo ich zum ersten Mal Roger Federer gegenüber stand. Ab der ersten Sekunde spürte ich seine sympathische Ausstrahlung, unglaublich entspannt, nicht von dieser Welt, ausserirdisch. Sowas von passend der neue Werbespot „Federer als Astronaut“ dachte ich mir. Überhaupt keine Starallüren, Roger war sehr nett, begrüsste uns persönlich und schnell einmal waren wir per Du. Für uns alle war es klar, wir wollen alles geben damit der Tag auf der ganzen Linie zu einem Erfolgstag wird.

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Und so kam es, alles verlief wie am Schnürchen, die optimale Vorbereitung und das alt bewährte Team spielte sehr gut zusammen, tiptop. Nach aussen wirkten wir unauffällig und entspannt, doch jeder von uns war zu 100 % bereit. Die ständige Bereitschaft forderte viel Energie und als sich Roger dann verabschiedete konnten wir uns über das fantastische Erlebnis freuen. Für mich ist klar, ab sofort bin ich ein grosser Fan von Roger und werde ihn künftig vermehrt in den Medien verfolgen.

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Zum Schluss bekamen wir von der Firmenleitung ein grosses Kompliment für die geleistete Arbeit und verabredeten uns noch zur Schlussbesprechung. Derartige Aufträge sind eine grosse Entschädigung für alle harten Trainingsstunden die man über all die Jahre geleistet hat und motivieren weiterzumachen.

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Hier unser Dani, angehender Instruktor der Krav Maga Schule, neben Roger, rund 300 Mitarbeiter durften mit Roger ein Erinnerungsbild machen.

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Die innere Einstellung ist massgebend.

Aus den unterschiedlichsten Gründen kommen die Menschen zu mir ins Krav Maga Training. Einerseits um das Selbstvertrauen zu stärken, andererseits um sich fit zu halten. Verfolgt wird das gemeinsame Ziel, im Falle eines Falles sich und seine Familie verteidigen zu können. Damit man es überhaupt einmal lernt sich im Ernstfall zu verteidigen, braucht es  die passende Einstellung. Zu Beginn geht es um die Entwicklung des Kampfgeistes, lernen nicht aufzugeben sei es noch so anstrengend. Der Wille sich den unterschiedlichsten Herausforderungen zu stellen, den Aufwand, das Engagement aufzubringen um Krav Maga zu erlernen muss vorhanden sein! Je besser man die Techniken kann um so spassiger wird das Krav Maga Training. Hilfreich ist sich nach jedem Training drei Dinge zu notieren bei denen man Schwierigkeiten hatte! Die drei Techniken oder Abläufe sollten danach im Eigenstudium geübt werden. Ein grosser Fehler welcher immer und immer wieder gemacht wird, ist mit derselben Person zu trainieren. Der Grund dafür ist jeweils; man will sich nicht verletzen, man kennt sich und man vertraut sich. Falsch! Als Krav-Schüler gilt es die Herausforderung anzunehmen, zu lernen mit jedem, sei er noch so gross, muskulös oder unbeweglich, trainieren zu können. Mit der richtigen Einstellung kann man mit der Zeit seinen Trainingspartner entsprechend steuern und beeinflussen. Dieser Aspekt gehört ebenso zur Krav Maga Ausbildung wie das erlernen von den verschiedenen Techniken. Stimmt die Einstellung, geht es mit grossen Schritten weiter und der Spass am Krav Maga Training bleibt erhalten und steigt stetig an. Je grösser die Klasse um so mehr Auswahl an Trainingspartner und umso mehr Erfahrungen können gesammelt werden.

Wie in diesem Trainingsmemo gezeigt kann man als Fortgeschrittener mit mehreren Angreifern trainieren ohne sich gegenseitig zu verletzten. Spannend wird dann auch die Vielfalt der Trainingsmöglichkeiten, siehe den Clip…

 

Oder wie in folgendem Clip zu sehen ist, kann man mit der richtigen Einstellung jedem Trainingspartner, egal in welchem Level trainieren. Es gilt sich anzupassen und entsprechend auf den Trainingspartner einstellen.

 

 

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Das Bedürfnis sich sicher zu fülen

Die Mehrheit unter uns beschäftigt sich zu kurz oder gar nicht mit dem Thema Eigenschutz.
Immer wieder beobachte und hinterfrage ich wieso gewisse Kursbesucher mit Krav Maga nicht weiter machen. Vor allem bei den jüngeren Teilnehmern ist mir aufgefallen, dass nach sechs Monaten das Interesse schwindet und sie sich einen anderen Spassmacher suchen.  Je grösser zu Beginn die Begeisterung umso kürzer das Interesse. Die Vorstellung, dass man sich mehr Selbstvertrauen rasch mit einem Workshop oder Einsteigerkurs kaufen kann ist stark verbreitet. Man hatte ein negatives Erlebnis oder einen Übergriff, geriet in Bedrängnis und danach entschliesst man sich einen Selbstverteidigungskurs zu besuchen. Das ist eine komplett falsche Einstellung, denn in paar Monaten kann man nicht nachhaltig lernen wie man sich verteidigen muss. Dazu braucht es jahrelanges Training. Krav Maga Self Protect zu lernen ist eine langfristige Angelegenheit. Ausserdem kann man Krav Maga Self Protect bis ins hohe Alter trainieren. Rasch ein wenig Sicherheit kaufen und das in dem Moment wo man es braucht??? Natürlich viel zu spät! Dazu ein kleines Beispiel aus meinem Alltag: Es kam ein Mann mittleren Alters zu mir und wollte so schnell wie möglich lernen wie er sich verteidigen könnte. Ich fragte ihn warum er es denn so eilig hätte, darauf antwortete er mit aufgeregter Stimme, dass er vor Angst kaum mehr schlafen könne. Sein neuer Nachbar bedrohe ihn täglich, schüchtert ihn ein und es kam auch bereits zu einem Handgemenge. Der neue Nachbar arbeitet samstags jeweils an seinem Sportwagen und Freunde kämen regelmässig zu Besuch. Bis tief in die Nacht würde Woche für Woche nach dem „Schrauben“ bis tief in die Nacht gefeiert. Als er sich einmal bei der Polizei über den Lärm beschwerte spitzte sich die Lage zu. Es blieb mir nichts anders übrig als meinem Kunden ein paar einfache Tricks beizubringen. Doch in Wirklichkeit fehlte es ihm an der notwendigen Fitness und dem Durchhalte-Vermögen. Nach kurzer Zeit war Schluss. Statt mehr Selbstvertrauen kam er zur Einsicht, dass er im Ernstfall überhaupt keine Chance hätte. Koordinativ würde er im Ernstfall schnell am Boden liegen und diese Erkenntnis raubte ihm die Motivation komplett. Er würde sich künftig anders verhalten, sich etwas einschränken. Später kaufte er sich einen Hund. Ein Bekannter von ihm erzählte mir, dass er mit dem Hund nicht zu Recht gekommen wäre, was mich nicht überraschte.
Erst vor kurzem verabschiedete sich ein Jüngling nach dem sechsten Training. Auch ihm würde die Motivation fehlen. Der Spassfaktor sei für ihn zu klein. Dieses Erlebnis war der Auslöser für diesen Blogeintrag. Ja Herrgott noch einmal! Was stellen sich diese Personen denn bloss vor, fragte ich mich? Sich im Notfall verteidigen zu können ist ohne Aufwand nicht möglich. Es ist eine ernsthafte Angelegenheit und man muss sich diese Fähigkeit mit viel Schweiss und Disziplin erarbeiten. Dass man selbst einmal in eine heikle Situation gerät ist je länger denn mehr wahrscheinlicher. Immer mehr Menschen leben enger zusammen und die Hemmschwelle einem Mitmenschen etwas anzutun wird immer kleiner. Bedenkt, dass man bis zu ca. fünf Jahren trainieren muss um sich kravmagisch verteidigen zu können. Man sollte so schnell wie möglich mit dem Training anfangen! In fünf Jahren wird sich die Situation verändern. Mit einem gesunden Mass an Selbstsicherheit wird das Leben künftig bestimmt bequemer sein. Ich bin der Meinung; müsste der Bösewicht damit rechnen, dass sein Vorhaben durch massive Gegenwehr gestoppt wird, er vielleicht davon absehen würde. Könnte doch sein? Jedenfalls hatte ich persönlich diesbezüglich bereits derartige Erfahrungen gemacht.

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