Mit Spass Selbstverteidigung trainieren

Es gibt im Krav Maga Training sehr unterschiedliche Trainingseinheiten, einfache und technisch anspruchsvolle. Sobald es viel Erklärung benötigt und die Abläufe komplexer werden kommt es vor, dass die Teilnehmer/innen wenig Wiederholungen ausführen, somit nicht ins Schwitzen kommen und das sollte nicht sein! Es geht uns allen gleich, mit einem trockenen Shirt wollen wir nicht nach Hause gehen, das ist total unbefriedigend. Dieser Aspekt sollte jeder Trainer beachten und sich am Schluss clevere Workout-Ideen ausdecken. Viel Spass macht meinen Leuten immer wieder wenn sie auf die Boxfiguren schlagen können. Ohne eine gewisse Herausforderung kommen sie nicht in Schwung. Aus diesem Grund verlange ich von ihnen immer wieder ganz bestimmte Schlagkombinationen welche sie strickt ausführen müssen. Jeder muss diese Kombination so oft wie möglich ausführen. Fünf Mal hintereinander ist das Ziel, wird er vorher aber gestört und vom BOB weggerissen, muss er es bei einem anderen Bob versuchen und dort jemand anders beim Boxen stören und wegzerren. Schafft er es wieder nicht, wird er vorher gestört und weggerissen, dann muss er als Bestrafung 10 Liegestützen ausüben. Wie das bei uns so abgeht könnt ihr in Clip sehen. Ich wünsche euch dabei viel Spass!

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Umsich schauen, mehrere Angriffe

Sobald ein paar Techniken einigermassen sitzen übe ich oft mit meinen Leuten Abläufe bei denen mehrere vordefinierte Angriffe erfolgen. Der Kravist muss dabei die Übung mehrmals durchlaufen und zwar ohne Pause, was sehr hohe Anforderungen an die Kondition abverlangt. Hinzukommt, dass bei schwindender Kondition es nicht einfacher wird die verschiedenen Konterszenen schnell genug abzurufen. Je öfter man diese Methode trainiert umso schneller funktioniert es. Die Steigerung ist für die betreffende Person nicht so gut spürbar und deshalb mache ich davon immer wieder Aufnahmen und zeige es dem Schüler später wieder einmal. Sieht der Kravist wie er sich verbessern konnte spornt es ihn an weiter fleissig zu trainieren und noch besser zu werden. In Bern sind in den normalen Lektionen oft viele Einsteiger am Start und so nutze ich mit den Fortgeschrittenen die Spätlektion um solche Aufgaben (mehrere Angreifer) zu trainieren. Eine Szene konnte ich in Bern zu Erinnerungszwecken einfangen. Siehe YouTube.

 

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Krav Maga Outdoor Training

Sobald es draussen wärmer wird, kommen die „Kravis“ (Krav Maga Schüler) mit dem Wunsch, Krav Maga draussen zu trainieren. Ganz so einfach ist es nicht, eine passende Location zu finden. Aussenstehende können das Szenario falsch interpretieren, somit sollte das Gelände etwas versteckt sein. Besonders die Anfänger sollen von unangenehmen Blicken geschützt werden. Das allergrösste Problem ist jedoch die grosse Verantwortung, welche ich als Trainer übernehmen muss. Im Gelände erwarten den Teilnehmer viele andere Gefahren wie Unebenheiten auf der Strasse, Steine, Pfosten und unzählige Gegenstände, woran man sich verletzen könnte. Die Zusammenstellung des Trainingsprogramms ist immer wieder eine grosse Herausforderung, weil die Fähigkeiten der Teilnehmer/innen sehr unterschiedlich sind. Ein Anfänger muss sich zu Beginn noch auf die Ausführung der verschiedenen Techniken konzentrieren und vergisst oft dabei das Umfeld, stolpert z.B. über über einen Dolendeckel was er sonst nie tun würde. Auffällig und gerade deshalb finde ich es wichtig darüber zu schreiben, sind es immer die Anfänger, die zuerst nach einem Outdoor-Training fragen, es cool fänden draussen zu trainieren. So spannend so ein Training auch immer sein kann, so gefährlich es auch ist, wenn der Instruktor gut plant, kann es für alle Beteiligten zu einem unvergesslichem Erlebnis werden. Im Sommer 2015 organisierte ich wieder einmal ein Krav Maga Outdoor-Training in Herzogenbuchsee und da ging die Post ab. Es gab unterschiedliche Szenarien: Überfall auf einer schmalen Treppe in einer unübersichtlichen Ecke, Überfall im Auto, Täter steigt zu dir ins Auto, Überfall am Bankomat, Belästigung an der Bushaltestelle, Zivilcourage, helfen, wenn jemand geschlagen wird, Betrunkene Person an einem Dorffest und eine totale Stress-Situation. Freiwillige liessen sich eine schwarze Kapuze über den Kopf ziehen und wir fesselten sie an den Handgelenken und in einem Lieferwagen mussten sie sich dann unter erschwerten Bedingungen befreien. Während dem gesamten Training war ich voll angespannt und hatte kaum Zeit mit der Kamera Bilder für euch einzufangen. Die wenigen Szenen, welche ich ergattern konnte, habe ich zu einem kleinem Clip zusammengestellt, was ebenfalls nicht einfach ist. Nicht alle wollen ein Filmstar werden. So ist es nicht ganz einfach, etwas zu zeigen, was eigentlich nicht gezeigt werden sollte, so in diesem Sinne. Ich wünsche euch viel Spass beim Schauen. Sollte jemand von euch ein Gelände kennen, noch besser der Besitzer sein, welches sich für ein Krav Maga Outdoor-Training eignet, bitte ich euch sich bei mir zu melden.

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Heute war wieder einmal Weiterbildung in Liestal angesagt.

Eine kleine Delegation der Krav Maga Schule besuchte den Lehrgang Festnahme bei Giuseppe Puglisi. Wir trainierten einfache Zugriff, Überwältigung und Fixierungstechniken. Zu Beginn wurden wir ausführlich über die Rechtslage und über die Gefahren welche bei Festnahmen entstehen können informiert. Ein ganz wichtiger Stellenwert bekam das Thema „Lage bestimmten Erstickungstod“. Darauf wurde ausführlich hingewiesen. Entsprechnend haben wir dann die Fixierungen der Personen einstudiert. Ausgerüstet mit dem notwendigen theoretischen Wissens ging es dann zur Praxis. Der Chef Instruktor zeigte uns ein paar mögliche Überwältigung-Techniken, wie man zu zweit oder alleine jemanden fixieren kann. Je besser man die technischen Feinheiten beherrscht um so weniger kann es passieren, dass man sich dabei selber in Gefahr bringt. Ein ganz wichtiger Faktor bleibt bestehen! Bevor man jemand anders überwältigen kann, muss man die eigenen Beine zu 100 % im Griff haben. Viel zu früh will man in der Regel dieses Thema trainieren. Es ist gar nicht einfach in der Laufbewegung zu bleiben, sich ganzheitlich zu bewegen und dabei die Überwältigungs-Technik anzuwenden. Zu 80 % stellt die Koordination die grösse Herausvorderung dar. Dies Koordinationsschwächen konnte ich heute wieder deutlich beobachten. Wir trainierten sehr variantenreich, der Partner verhielt sich unterschiedlich, versuchte zu sperren, sich zu wehren und das machte die Sache richtig spannend. Obwohl ich bereits mehrere derartige Kursmodule besuchte bin ich wieder einen Schritt weitergekommen und konnte meine Techniken perfektionieren. Ich hatte auch das Glück mit einem sehr guten Trainingspartner die Situationen zu üben. Für mich ist es klar, damit ich dieses Thema weiterhin unterrichten kann, werde ich auch die nächsten und die übernächsten derartige Kursmodule besuchen. Stolz dafaruf bin ich, dass ein paar meiner Schüler sich ebenfalls dafür interessieren und sich Zeit und Geld dafür nahmen um dieses Kursmodul zu besuchen. So ein zeitintensives Hobby neben einem anspruchsvollem Job zu betreiben ist heute nicht selbstverständlich. Nur wenige schaffen es diese Art von Disziplin aufzubringen.

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Die Krav Maga Schule Herzogenbuchsee in der Tagesschau…

Im Rahmen eines Firmenanlasses war ich an einem Donnerstagabend in Bellach und leitete einen Spezialkurs für die Frau. Gleich zu Beginn bekam ich einen Anruf. Fast hätte ich den Anruf nicht entgegengenommen. Es wäre schade gewesen, denn es war Frau Schär vom Schweizer Fernsehen die mich angerufen hat. Es ging um einen Tagesschaubeitrag für kommenden Sonntagabend. Es musste alles sehr schnell gehen. Ein Beitrag zum Thema sexueller Belästigung der Frauen und dass viele Frauen sich für Selbstverteidigungskurse interessieren. Spontan habe ich zugesagt und das Fernseh-Team zum nächsten Selbstverteidigungskurs eingeladen. Zeitlich passte es zum Glück, denn am Samstagnachmittag fand der nächste Spezialkurs für Frauen statt, somit konnten die Aufnahmen in Herzogenbuchsee in der Krav Maga Schule gemacht werden. Der Kameramann fing alles ein was ihn interessierte und die Regie führte die Reporterin. Etwas nervös war ich schon, war total gespannt wie gut wir dabei rüber kommen werden. Schliesslich konnte ich keinen Einfluss auf den Zusammenschnitt nehmen, wie das ebenso ist, alles muss schnell gehen.

Bereits einen Tag später wurde der Bericht in der Tagesschau ausgestrahlt. Für mich sensationell, denn es kam zur besten Sendezeit nämlich am Sonntagabend um 19.30 Uhr. Als ich den Beitrag dann sah war ich beruhigt. Total cool und erst noch recht lang, glaube fast zwei Minuten? Starker Beitrag, sympathisch und professionell, schaut es euch an, was meint ihr?

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Beitrag bei Telebärn

Gleich am darauffolgenden Tag meldete sich eine Reporterin von Telebärn. Ebenfalls in Bezug nach den Sex-Mob-Attacken in Köln wollten Sie sich bei mir erkundigen ob sich deshalb mehr Frauen als sonst für die Selbstverteidigungskurse angemeldet haben. Am Freitagmorgen trafen wir uns bei mir in der Krav Maga Schule und im nu hatten wir ein paar interessante Szenen gespeichert. Super, dass Karin, Georgette und meine Tochter es spontan einrichten konnten. Wir zeigten gleich ein paar Trainingsabläufe und zwischendurch wurde ich interviewt. Leider wurde das Material massiv gekürzt und unsere Situationsübungen wurden nicht gezeigt. Dafür wurde ein Ausschnitt gezeigt bei dem uns nicht klar war, dass die Kamera lief. Naja, egal, Hauptsache, dass wir bei der Reportage gut rüber kamen. Ich finde der Beitrag ist recht gut gelungen, bedenke man dass wir keine Vorbereitungszeit hatten und alles sehr schnell gehen musste. Nach diesem Bericht kamen mehr Kursanmeldungen als sonst. Einige Frauen haben sich für ein Probetraining angemeldet oder auch einen Spezialkurs für die Frau gebucht. Schaut euch den Bericht einmal an, wünsche viel Spass!

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Die Übergriffe an Silvester in Köln und auch in Zürich

Die neue Art der Massenübergriffe beschäftigen die Medien bereits seit Tagen. Bis anhin haben sich die meisten unter uns sicher gefühlt und hielten es nicht für notwendig zu lernen wie man sich schützen kann. Aufgrund der Berichte in den Zeitungen und den vielen Videobeweisen im Facebook hat sich das Sicherheitsgefühl komplett verändert. Vor allem bei den Frauen stieg die Nachfrage nach Selbstverteidigungskursen. Und es der Zufall so will, als ich gerade zwei Frauen bei mir in der Selbstverteidigungs-Schule unterrichtete, bekam ich von einer Blick-Reporterin einen Anruf. Sie wollte von mir fünf Techniken welche sich Frauen aneignen könnten um sich im Notfall zu verteidigen. Das war an einem Mittwochmorgen und bereits am Nachmittag stand ich in Zürich und zeigte einfache Techniken anhanden von fünf nachgestellten Situationen. Zum Glück konnte ich so kurzfristig zwei Teilnehmerinnen welche bei mir trainieren organisieren um die gewünschten Szenen nachzustellen. Bewusst zeigte ich relativ harmlose Techniken welche man nicht ohne Detailwissen anwenden kann. Innerhalb einer Stunde hatten wir den Beitrag verfilmt und bereits in der Nacht ging der Bericht online. Das Ergebnis hat mich positiv überrascht, wirklich professionelle Arbeit mit minimalstem Aufwand. An dieser Stelle mein grosses Kompliment an die Blick-Reporterin. Ebenfalls ein grosses Dankeschön an die beiden Frauen Michelle und Jannine welche sich so spontan Zeit genommen haben. Das habt ihr sehr gut gemacht!

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